|   |
Lokalsport

Am Schluss-Anstieg davon gezogen
Brzezinski kontrolliert Feld auf der Langetappe zwischen Hitzacker und Neu Darchau
jw Neu Darchau. Nach dem rasanten Stadtkriterium am Freitag zum Auftakt der 11. Tour de Wendland (siehe Bericht oben) stand am Sonnabend die Lang-etappe über 136,5 Kilometer auf dem Programm.
Gefahren wur-de auf dem anspruchsvollen Kurs zwischen Hitzacker und Neu Darchau teilweise auf der hügeligen Elbuferstraße.Neben den etablierten Fahrern trumpften dabei auch zwei bisher eher unbekannte hiesige Radler auf. Hinter Gesamtsieger und Kreismeister Fabian Brzezinski (3:47:30,65 Std.) holte sich das Nachwuchstalent Aaron Zielke aus Tießau in 3:52:34,45 Std. Platz zwei in der KM-Wertung (siehe Extrabericht links). Dritter wurde ebenso überraschend der Neu Darchauer Heiko Korthals in 3:52:36,50 Std. noch vor Oliver Meyer (3:52:36,90 Std.) und Markus Supplie (3:52:37,30 Std.), beide von der IGAS Wendland. Auch Philipp Schönher aus Clenze hielt in 3:52:43,80 Std. als KM-Sechster noch gut mit. In dem zunächst »bummeligen» Rennen, das mit einem neutralisierten Start auf dem Dannenberger Marktplatz begann und erst in Hitzacker freigegeben wurde, ließen es die Fahrer anfangs ruhig angehen. Erst in der zweiten Runde gabs die ersten erfolgreichen Atta- cken. Eine 25-köpfige Gruppe fuhr danach einen Vorsprung von über vier Minuten heraus. Favorit Brzezinski kontrollierte das Feld. »Ich habe gemerkt, dass ich gute Beine hatte und vor allem bei den Anstiegen stark bin», erklärte der spätere Sieger. Er konzentrierte sich daher auf den gut 500 m langen Schlussanstieg vor der Jugendherberge in Hitzacker und setzte sich am Ende in 3:47:30,65 Std. mit sechs Sekunden Vorsprung auf Nico Hildebrandt ab und verringerte somit seinen Gesamtrückstand auf acht Sekunden. Ärgerlich: Bernd Martel, nach dem Auftakt noch bester Lüchow-Dannenberger hinter Brzezinski, stürzte in der ersten Runde im Pulk, musste sein Rad reparieren lassen und verlor so viel Zeit. Die besten hiesigen Aktiven waren im Verfolgerfeld mit da-bei. Ganz stark: Der gerade 16 Jahre alt gewordene Zielke, der den Spurt der Verfolger gewann. In einer weiteren Gruppe fuhr der Clenzer Stefan Zauner als KM-Siebter in 3:55:09,95 Std. über die Ziellinie. Die restlichen Lüchow-Dannenberger Fahrer kamen danach mit bereits 20 Minuten Rückstand ins Ziel.
|