Lokalsport


Reckewell schneller, aber nicht schnell genug

225 Teilnehmer beim Wendland-Marathon - Lippe gewinnt bei den Frauen

dm Liepe. Er ist zwar über sieben Minuten schneller gelaufen als bei seinem Vorjahreserfolg, für den Sieg reichten die guten 2:50:09 Stunden beim 13. Wendland-Marathon am Sonntag aber nicht.

Bild 1915361 Lüchow-Dannenbergs bester Langstrecklenläufer, Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg, musste auf dem Wendepunktkurs zwischen Liepe und Klein Gusborn diesmal einem Schnelleren den Vortritt lassen. Der 2:29-Stunden-Marathoni Frank Themsen von der LG Bremen-Nord lief bei optimalem Laufwetter einsam an der Spitze einen Vorsprung von über acht Minuten heraus. Mit 2:41:40 Stunden erzielte er die viertbeste Siegerzeit bei der 13. Austragung des Wendland-Marathons.

Triathlonspezialist Reckwell nahm es gelassen, er freute sich darüber, dass er als Schnellster der zehn Lüchow-Dannenberger beim Marathon seine Bestzeit lediglich um drei Minuten verpasst hatte. Bei den Frauen waren die beiden Wendländerinnen unter sich. Marion Lippe von der IGAS Wendland freute sich über einen Start-Ziel-Sieg in 3:46:52 Std. Silvia Behn vom SC Lüchow war in 3:57:02 Std. nur zehn Minuten langsamer. Themsen und Lippe standen an der Spitze von 225 großen und kleinen, schnellen und nicht ganz so schnellen Ausdauersportlern, die das breite Lauf-angebot beim Wendland-Marathon an einem schönen, warmen Herbsttag nutzten. War früher der Marathon über die klassischen 42,195 Kilometer die Hauptstrecke, verteilte sich das Läuferfeld in diesem Jahr fast gleichmäßig auf die kürzeren Strecken 5 km, 10 km und Halbmarathon. Nur bei den Kinderläufen hatten sich die Organisatoren mehr Teilnehmer gewünscht (weitere Berichte auf dieser Seite). Im kleinen 36-köpfigen Feld der Marathonis kämpften insgesamt zwölf Lüchow-Dannenberger gegen den toten Punkt ums Durchhalten. Zweitschnellster aus dem Kreis war als Fünfter Wolf Stahlknecht (IGAS), der in dieser Saison selten gestartet war. Trotzdem lief Stahlknecht mit 3:16:25 Std. eine gute Zeit. Etwas langsamer als erhofft war Tilo Frenzel (Sporting Lüchow), der bei seinem Debüt die 42,195 Kilometer in 3:32:07 Std. als Zehnter absolvierte. Hinter ihm freute sich Christian Schulz (TE Penkefitz) über seine neue Bestzeit von 3:35:15 Std. Über Zeiten unter vier Stunden freuten sich Manfred Haacke (Sporting/ 3:53:52 Std.), Dirk Boikat (3:55:24 Std.) und Oliver Meyer (beide IGAS/3:55:25 Std.). Diese Marke verpassten Arndt Fischer (Breselenz/4:06:21 Std.), Günter Schulze (IGAS/ 4:14:40 Std.) und Ralf Meyer (SV Küsten/4:16:16 Std.) nur um ein paar Minuten. Nicht gewohnt rund lief diesmal die Organisation der Veranstaltung, die gemeinsam von der IGAS Wendland, vom TuS Liepe und vom SSV Gusborn mit Unterstützung des Kreisleicht-athletik-Verbandes vorbereitet worden war. Dank der Routine und des Engagements der Kampfrichter und Helfer klappte dann doch fast alles. Ob der Marathon im nächsten Jahr wieder ausgetragen wird, das steht noch nicht fest.

Bild: Über eine persönliche Bestzeit über die Marathondistanz freute sich Christian Schulz (rechts) vom SV Taube Elbe Penkefitz. Der Zweitplatzierte der M40 legte die 42,195 km in 3:35:15 Stunden zurück. Links: Manfred Haacke (M45) vom SV Sporting Lüchow, der nach 3:53:52 Stunden ins Ziel kam. 5 Aufn.: C. Ehlert


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