Lokalsport


Trotz Wadenzwicken fast unter drei Stunden

Hamburg-Marathon: Thomas Münster Schnellster aus dem Kreis - Al-Sayyeds schneller Lauf

dm Hitzacker. Bis vier Kilometer vor dem Ziel hatte Thomas Münster beim Hamburg-Marathon noch seine Bestzeit im Visier. Doch dann konnte der 40-jährige Triathlet von der SV Gartow sein Tempo nicht mehr halten und verlor noch fast vier Minuten.

Bild 2033875 Sein Ziel, bei seinem 29. Marathon, erstmals unter drei Stunden zu laufen, hätte er aber sowieso nur noch mit einer Temposteigerung auf dem zweiten Halbmarathon durch die Millionenmetropole erreichen können. Und das ist kaum möglich, wenn man den Marathon im persönlichen Grenzbereich läuft. Dennoch freute sich der Hitzackeraner bei seinem 16. Marathon in Hamburg über ansprechende 3:05:43 Stunden, mit denen er im Vorderfeld der über 20000 Starter landete und seinen persönlichen Rekord nur um drei Minuten verpasste. Zumal er von einer leichten Wadenverletzung vom Radfahren gehandikapt war. Seine Urkunde weist den Langstreckler als 827. der Männer und 218. der M40 aus. Auch bei den Frauen war eine Triathletin aus Hitzacker Schnellste aus dem Kreisgebiet. Rabea Al-Sayyed, die für die Tri-Michels Hamburg startet, verbesserte sich als 138. auf gute 3:28:06 Std. Sie hatte sich erst am Freitag zum Start über die klassischen 42,195 km entschlossen und lief die zweite Hälfte sogar ein paar Sekunden schneller als die ersten 21 Kilometer. Das deutet darauf hin, dass die 24-Jährige ihr Potenzial über die Marathondistanz nicht voll ausgeschöpft hat. Das Marathonfestival durch die Hansestadt animierte eine ganze Reihe von Läuferinnen und Läufern aus dem Kreisgebiet zur 42,195 km langen Tour durch die Millionenstadt. Dabei waren die Debütanten Heino Drimalski und Eckhard Steffens vom TuS Wustrow am längsten unterwegs. Beiden liefen gleichmäßig ihr Tempo, büßten wie erwartet nur auf dem letzten Viertel ein paar Minuten ein. Drimalski überquerte die Ziellinie nahe des Fernsehturms nach 4:16:15 Std. (1699. der M45), während Steffens nach 4:39:46 Std. (2016. der M45) gestoppt wurde. Wegen einer längeren Trainingspause vor dem Marathon verpasste Stefan Wilkens (IGAS Wendland/M30) seine persönliche Bestzeit deutlich. Trotzdem kann er mit seinen 3:34:50 Std. als 3615. des Gesamteinlaufes zufrieden sein. Fast ohne Training wegens des schlechten Wetters absolvierte der Lang-streckentriathlet Matthias Müns-ter (SV Gartow/M40) die über 42 Kilometer in 3:40:07 Std. Unter vier Stunden lief auch Frank Weidemeyer (IGAS/ M30), der in 3:56:22 Std. seine Bestzeit nur um gut eine Minute verpasste, während sein Vereins-kollege Christian Schulz (M40) nach 4:11:52 Std. das Ziel erreichte. Er war nur etwas langsamer als Silvia Behn (SC Lüchow), die in der W40 mit 4:10:24 Std. auf dem 289. Platz landete. Ebenfalls in Hamburg dabei: Peter Küntzel (M45/SV Lemgow/Dangenstorf), der nach 4:11:50 Stunden ins Ziel am Messegelände kam.

Bild: In 3:05:43 Stunden bewältigte Thomas Münster von der SV Gartow den Marathon in Hamburg Archivaufn.: C. Ehlert


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