Lokalsport


Fast die 10 Stunden geknackt

Thomas Münster bei Ironman-DM Zehnter der M40 - Weidemeiers erster Ironman

dm Hitzacker. Thomas Müns-ter hat beim Ironman in Roth zwar erneut sein Ziel verpasst, die insgesamt 226 Kilometer Schwimmen, Rad fahren und Laufen in weniger als 10 Stunden zurückzulegen, trotzdem ist der Hitzackeraner mit seiner Leistung mehr als zufrieden. Der 41-Jährige erzielte im Fränkischen mit 10:05:29 Std.

Bild 2084413 nicht nur eine neue Ironman-Bestzeit. Der Ausdauersportler landete bei den Deutschen Langstre-cken-Meisterschaften in seiner Altersklasse M40 als Zehnter noch unter den Topten.

Allerdings waren in der M40 weitere zehn Deutsche schneller als Münster, sie hatten sich jedoch nicht für die deutschen Titelkämpfe angemeldet. Der neue deutsche Meister der M40, Karl-Heinz Koss, siegte mit 8:55:21 Std. In der Gesamtwertung der fast 2000 Finisher aus vielen Na- tionen landete Münster auf dem 222. Platz. Bei den nationalen Titelkämpfen belegte er unter 274 Teilnehmern den 74. Platz.

Seine alte Bestzeit unterbot er um elf Minuten. Den Grundstein dazu legte der Hitzackeraner beim 3,85-km-Schwimmen im Main-Donau-Kanal, als er mit 1:14:09 Std. gleich sechs Minuten schneller war als bisher. »Beim Rad fahren habe ich dann die fünf Minuten verloren, die mir nun zu einer Zeit unter 10 Stunden fehlen», vermutet Münster, der die 180 km bei Wind und hohen Temperaturen auf einer neuen Zeitfahrmaschine in 4:58 Std. zurücklegte, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 36 km/h entspricht. Beim abschließenden Marathonlauf folgte eine neue Bestzeit innerhalb eines Ironmans von 3:42:45 Std. Jörg Reckewell, der den Hitzackeraner während des Ironmans in Roth betreute, glaubt, das Thomas Münster vor allem beim Laufen noch einige Minuten herausholen kann.

Viel anstrengender als für Münster war der Triathlon für Frank Weidemeier von der IGAS Wendland, der in Roth seinen ersten Ironman absolvierte: »Ich wollte nur ankommen.» Der Lübbower Kampfsportler erreichte nach 13:59:44 Std. das Ziel und musste sich beim abschließenden Marathon, den er in 5:22 Std. lief, mächtig anstrengen, weil er keine Nahrung mehr zu sich nehmen konnte und wegen der Hitze fast Krämpfe bekam. Beim Schwimmen in 1:20:45 Std. und Radeln in 7:00:27 Std. war er schneller als erwartet.

Weidemeier hatte sich rund eineinhalb Jahre auf den Ironman vorbereitet, erst im Winter hatte er richtig Freistilschwimmen gelernt. Froh war der Lübbower, dass er von seinem Trainingspartner Tobias Schrader aus Göttien während des Ironmans betreut wurde.

Bild: Seinen bisher schnellsten Ironman absolvierte der Hitzackeraner Thomas Münster (SV Gartow/rechts) bei der Ironman-DM in Roth, als er in seiner Altersklasse M40 Zehnter wurde. Archiva.: D. Boick


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