Lokalsport


»Etwas Zeit zurück geben»

JHV bei der IGAS Wendland - Brzezinski löst Boick ab

jw Lüchow. Bei den Lüchow-Dannenberger Ausdauersportlern, die in der IGAS (Interessengemeinschaft Ausdauersport) Wendland organisiert sind, ist am Freitag eine kleine Ära zu Ende gegangen. Der Vorsitzende, Detlef Boick, der die IGAS 1992 mitgegründet und seither als Vorsitzender maßgeblich geprägt hatte, hat sein Amt zur Verfügung gestellt.

Zum neuen Vorsitzenden wurde auf der Jahreshauptversammlung im Hotel-Restaurant Katerberg in Lüchow der bisherige Stellvertreter Joachim Brzezinski gewählt.

Nach 15 Jahren an der Spitze des kreisweit aktiven Clubs sei es Zeit gewesen für einen Wechsel, begründete Boick seinen Entschluss. Unzählige Stunden war er für die IGAS aktiv, Zeit, die oft der Familie fehlte. Wie sehr die Mitglieder seine Arbeit für den Verein zu schätzen wissen, zeigte sich an dem Präsent, dass Boick vom neuen Vorstand für sein engagiertes Wirken be-kam: ein verlängertes Wochen-ende mit seiner Familie in einem Sporthotel auf Rügen. »Wir wollten etwas von der Zeit, die Detlef und seine Familie für den Verein aufgewendet haben, zurück geben», so der neue Vorsitzende Joachim Brzezinski.

Er betont, dass das Sportgeschehen mit den beliebten Wettkämpfen in bewährter Manier weiterlaufen werde. »Da wird es keine großen Veränderungen ge-ben. Die einzelnen Veranstaltungen mit den kompetenten Organisatoren sind ohnehin fast Selbstläufer», sagt Brzezinski. Ihm zur Seite steht als neuer 2. Vorsitzender Ansgar Buschmann. Geschäftsführerin bleibt Elke Hasselmann. Zum Sportkoordinator wurde Christian Kraacke gewählt. Als Spartenleiter wurden in ihren Ämtern bestätigt: Brzezinski (Radsport), Hermann Walther (Leichtathletik/Laufen) und Ulrich Rode (Skaten).

In seinem letzten Rechenschaftsbericht hatte Detlef Boick zuvor noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Bei 17 Veranstaltungen zählte die IGAS stattliche 1876 Starts, wobei allein beim Wendland84er, der Doppelmarathon-DM bei Prezelle, 617 Teilnehmer dabei waren. Ebenfalls erfreulich: Die Mitgliederzahl ist bei 19 Aus- und 31 Eintritten auf 194 gestiegen. Auch der Trainingsbetrieb in den verschiedenen Sparten in Dannenberg, Breselenz, Wustrow und Lüchow laufe gut.

Ebenfalls solide sieht es in finanzieller Hinsicht aus, teilte Geschäftsführerin Hasselmann mit. Den Einnahmen von 43272 Euro standen Ausgaben von 44507 Euro gegenüber, was den Kassenbestand auf immer noch stattliche 8919 Euro verringert hat. Auch aus diesem Grund beließen die Mitglieder die Beiträge konstant bei 25 Euro/Jahr pro Person und bei 50 Euro/Jahr pro Familie.


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