Online: 17.02.2017

Erweiterung des Landesschulbeirates politisch umstritten

Zoom Volker Müller ist zu sehen. Foto: Holger Hollemann/Archiv

Hannover (dpa/lni) - Die Unternehmerverbände Niedersachsen kritisieren die geplante Aufnahme eines Vertreters der türkisch-islamischen Moscheeverbände in den Landesschulbeirat. «Dieses Vorhaben teilt unsere Gesellschaft, anstatt Gemeinsamkeiten zu schaffen», sagte UVN-Hauptgeschäftsführer Volker Müller am Freitag.

Der Landesschulbeirat ist ein 40-köpfiges Gremium mit beratender Funktion in Bildungsfragen, dem neben Eltern, Schülern und Verbänden auch Vertreter der Religionsgemeinschaften angehören. Bis Anfang 2018 sollen je ein weiterer Vertreter der jüdischen, alevitischen und islamischen Verbände dazu kommen. Die UVN kritisieren, Ditib und Schura repräsentieren nur etwa 12 900 von 250 000 in Niedersachsen lebenden Muslimen.

Auch der Kultusausschuss des Landtags beschäftigte sich am Freitag mit der Frage. Für die Grünen sagte Heiner Scholling, es sei richtig, dass Ditib als größter islamischer Dachverband zusammen mit der Schura Niedersachsen einen Vertreter für den Landesschulbeirat bestimmen könne. «Klar ist aber auch, dass es für die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit eine eindeutige Trennung von türkischen Staatsbediensteten und Ditib-Funktionären innerhalb der Strukturen des Verbandes braucht», sagte Scholling.


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