Online: 19.05.2017

Bestatterin soll Särge doppelt abgerechnet haben

Braunschweig (dpa/lni) - Eine Bestatterin aus Salzgitter soll von Hinterbliebenen doppelt Geld für Särge kassiert haben. Am Freitag begann im Landgericht Braunschweig der Prozess gegen die 41-Jährige, sie schwieg aber zu den Vorwürfen. Ihr Anwalt habe mitgeteilt, dass sie sich nicht äußern werde, sagte eine Gerichtssprecherin am Freitag.

Der Bestatterin wird vorgeworfen, von 2012 bis 2014 in 265 Fällen Geld für Einäscherungssärge verlangt zu haben. Der Betrag war aber bereits in einer der Pauschale des Krematoriums enthalten, diese Information soll die Frau den Hinterbliebenen jedoch vorenthalten haben. Die Bestatterin soll durch diesen gewerbsmäßigen Betrug mehr als 130 000 Euro eingenommen haben. Ein Urteil soll am 9. Juni fallen.

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