Online: 13.09.2017

Südniedersachsen-Programm: 101 Millionen Euro Investition

Zoom Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: Peter Steffen/Archiv

Göttingen (dpa/lni) - Das Südniedersachsen-Programm der rot-grünen Landesregierung hat nach Angaben der Staatskanzlei bislang 101 Millionen Euro an Investitionen für die Region bewirkt. Die Landesregierung hatte das Programm 2014 initiiert, um die vom demografischen Wandel besonders betroffene Region zu stärken.

Bislang wurden 24 Einzelprojekte bewilligt, darunter ein Campus zum Wissenstransfer aus den Hochschulen der Region in die Wirtschaft und ein Gesundheits-Campus mit neuen Ausbildungsgängen für Pflege und Gesundheit. Auch in eine bessere Erschließung des Unesco-Welterbes im Harz und in den Breitbandausbau im Kreis Göttingen flossen Gelder.

«Das ist ein Erfolg, mit dem ich vor wenigen Jahren nicht ernsthaft gerechnet habe», sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch. Laut Programm sollten eigentlich erst bis 2020 mindestens 100 Millionen Euro in neue Projekte in den Landkreisen Göttingen, Northeim, Holzminden und Goslar fließen. Dieses zentrale Ziel sei nun vorzeitig erreicht, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei.

Das Geld für die Vorhaben in Südniedersachsen kommt zur einen Hälfte aus verschiedenen EU-Töpfen. Die andere Hälfte wird von den Kommunen, dem Land oder dritten Gebern finanziert.

Die Landtags-CDU hatte das Südniedersachsen-Programm wiederholt kritisiert, weil bisher kein nennenswerter Erfolg für den Arbeitsmarkt eingetreten sei.

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