Online: 12.10.2017

FDP-Landeschef sieht Chancen für Jamaika im Bund «50:50»

Zoom FDP-Landesvorsitzende Stefan Birkner in einem TV-Studio. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Hannover (dpa/lni) - Der niedersächsische FDP-Landesvorsitzende Stefan Birkner sieht die Chancen für eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene kritisch. «Schwer zu sagen. Fifty-fifty», sagte Birkner auf die Frage der «Welt» (Donnerstag), für wie wahrscheinlich er ein Zustandekommen eines Bündnisses zwischen CDU, FDP und Grünen halte. «Die FDP steht für eine Sondierung bereit. Wenn die Union zwei Wochen benötigt, um sich zu sortieren, macht das zwar keinen besonders guten Eindruck», sagte er. «Aber es hat ja auch keinen Zweck, solche Gespräche zu führen, wenn sich die Union noch nicht einmal intern einig ist.»

Die Gespräche auf Bundesebene sollen in der Woche nach der niedersächsischen Landtagswahl am Sonntag beginnen. Dort liefert sich Birkner mit seinen Liberalen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Grünen um Platz drei. Auch auf Landesebene sieht Birkner für eine Jamaika-Koalition wenig Raum. Eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grüne in Niedersachsen schloss er erneut aus.

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