Online: 07.12.2017

Zahl der Wildunfälle in Niedersachsen gestiegen

Zoom Ein totes Reh liegt am Straßenrand. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Hannover (dpa/lni) - Die Zahl der Wildunfälle in Niedersachsen ist gestiegen. Wie ein Sprecher der Landesjägerschaft am Rande der am Donnerstag begonnen Messe «Pferd und Jagd» sagte, stieg die Zahl des im Straßen- oder Schienenverkehr getöteten Rehwilds von 25 283 Tieren im Jagdjahr 2015/16 auf 28 709 Tiere im Zeitraum 2016/17 an. Beim Rotwild wurden den jüngsten Zahlen zufolge 163 Tiere getötet (15/16: 137), beim Damwild 983 (865) Tiere, beim Muffelwild 7 Tiere (4) und beim Schwarzwild 2368 Tieren (1764). Allerdings gilt die Dunkelziffer bei Wildunfällen als hoch, weil etwa Kollisionen mit Hase, Fuchs und Dachs wegen der geringen Schäden an den Autos nur selten gemeldet werden.

Inwieweit Reflektoren Wildunfälle verhindern können, diskutieren rund 200 Experten bei der Messe. Wildwarnreflektoren sind an Leitpfosten am Straßenrand angebracht, reflektieren das Scheinwerferlicht und sollen so die Tiere davon abhalten, auf die Fahrbahn zu laufen.

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