Online: 01.02.2017

Landtag debattiert über Sozialbetrug

Hannover (dpa/lni) - Sie ließen sich mal einen Bart wachsen, mal färbten sie sich die Haare oder setzen eine Brille auf. Mit solchen Tricks sollen sich hunderte Flüchtlinge aus dem Sudan in der Landesaufnahmestelle Braunschweig mehrfach registriert haben, um mehrfach Leistungen zu kassieren. Als eine Mitarbeiterin den Schwindel bemerkte und Alarm schlug, stieß sie bei ihrem Chef auf wenig Interesse. Er hatte Zweifel an der Beweiskraft des Materials und fürchtete Rassismus-Vorwürfe. Sowohl die Serie von mutmaßlichem Sozialbetrug als auch das Verhalten der Behördenleitung stehen heute im Fokus einer Landtagsdebatte. Die FDP fordert die Landesregierung auf, die Vorfälle lückenlos aufzuklären.

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