Online: 01.02.2017

Von der Leyen: Flüchtlingszuzug wie 2015 darf sich nicht wiederholen

Zoom Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) spricht in Bremen. Foto: Carmen Jaspersen

Bisher seien vor allem «die Stärksten der Starken» gekommen. Eine «Untergrenze der Menschlichkeit» werde aber niemals unterschritten. Asyl müsse gewährt werden. Wer darauf aber kein Anrecht habe, müsse zurück in seine Heimat.

Die Bundesregierung werde in der Asylfrage an ihrem 2016 eingeschlagenen Weg festhalten, sagte die Ministerin. Dazu gehöre die Sicherung der Außengrenzen und der Aufbau von Registrierung. «Wir wollen wissen, wer in unser Land kommt», betonte von der Leyen.

Um Flüchtlingsursachen in Afrika zu bekämpfen, müsse mit den dortigen Staaten zusammengearbeitet werden und geholfen werden, Polizei und Armee auszustatten. Zudem müsse dafür gesorgt werden, dass sich die Wirtschaft entwickele. «Das ist nachhaltige Politik. Diesen Weg müssen wir gehen», sagte von der Leyen. Das könne Deutschland allerdings nicht allein, sondern nur Europa zusammen.


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