Online: 06.02.2017

Prozess gegen Holocaust-Leugner in Lüneburg

Zoom Das Landgericht Lüneburg spiegelt sich in der Scheibe eines Polizeiautos. Foto: P. Schulze/Archiv

Lüneburg (dpa/lni) - Ein Holocaust-Leugner muss sich im April vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Verhandlungstermine seien zunächst für den 24. April und den 8. Mai angesetzt worden, teilte ein Gerichtssprecher am Montag mit. Das Berufungsverfahren gegen den 80-Jährigen war im Dezember vertagt worden. Der Angeklagte sei gesundheitlich stark angeschlagen, hieß es damals zur Begründung.

Das Amtsgericht Lüneburg hatte den Mann wegen Volksverhetzung zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Der einschlägig vorbestrafte Angeklagte soll in Flugblättern und Schriften den Holocaust verharmlost haben. Ebenfalls nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung hatte er zuletzt 2015 eine Haftstrafe angetreten.


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