Online: 10.02.2017

Terrorverdächtige nach Braunschweig verlegt

Zoom Polizeiautos stehen nach einer Razzia in Göttingen am Straßenrand. Foto: Stefan Rampfel

Göttingen/Kassel (dpa/lhe) - Die beiden in Göttingen festgenommenen Terrorverdächtigen sind nach Braunschweig verlegt worden. Dort können sie im Langzeitgewahrsam bis zu zehn Tage festgehalten werden, bis über eine mögliche Untersuchungshaft entschieden sei, sagte ein Polizeisprecher in Göttingen am Freitag. Grundlage dafür sei das niedersächsische Gefahrenabwehrgesetz.

Die Ermittlungen gegen die beiden Männer laufen auf Hochtouren. Der 27-jährige Algerier und der 23 Jahre alte Nigerianer, sollen einen Terroranschlag vorbereitet haben. Die Pläne dazu waren nach Einschätzung der Ermittler so weit fortgeschritten, dass der Anschlag jederzeit hätte ausgeführt werden können. Details nannte die Polizei nicht. Die beiden Männer waren am Donnerstag bei einer Razzia mit rund 450 Polizisten festgenommen worden. Dabei wurden in Göttingen und Kassel zwölf Objekte durchsucht. Beschlagnahmt wurden scharfe Waffen, Munition und IS-Flaggen.


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