Online: 13.02.2017

Bedienstete sehen Probleme mit Häftlingen aus Nordafrika

Zoom Ein Mann steht vor einem vergitterten Fenster. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Hannover (dpa/lni) - Die Bediensteten im niedersächsischen Strafvollzug erleben Häftlinge aus Nordafrika als eine schwierige Gruppe. «Ganz problematisch ist dieses Klientel im Umgang mit unseren weiblichen Bediensteten, die werden nicht ernst genommen», sagte der Landesvorsitzende des Verbandes niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter, Uwe Oelkers. Allerdings ist die Zahl nordafrikanischer Häftlinge in Niedersachsen nicht so hoch wie etwa in Nordrhein-Westfalen: Während sich in NRW-Gefängnissen die Zahl von Gefangenen aus den Maghreb-Staaten von 2014 bis 2016 mehr als verdoppelt hat und seither bei 812 liegt, waren nach Angaben des Justizministeriums in Hannover mit dem Stichtag 31. Dezember 2016 insgesamt 33 Menschen aus Marokko, Algerien und Tunesien in Untersuchungshaft - am 31. Dezember 2014 waren es 22.

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