Online: 16.02.2017

Weitere Ermittlungen gegen Terrorverdächtige

Zoom Beschlagnahmte Gegenstände liegen neben einer IS-Flagge. Foto: Swen Pförtner/Archiv

Göttingen (dpa) - Eine Woche nach der Festnahme von zwei Terrorverdächtigen in Göttingen ist die nähere Zukunft der Männer noch offen. Es werde weiter geprüft, ob der 22 Jahre alte Nigerianer und der 27-jährige Algerier abgeschoben werden sollen, sagte ein Polizeisprecher in Göttingen am Donnerstag. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Geräte und Speichermedien sowie die Untersuchung der beschlagnahmten Waffen seien noch nicht abgeschlossen. Vorerst befinden sich die Männer weiter im sogenannten Langzeitgewahrsam. Dieser darf maximal zehn Tage andauern.

Die Polizei hatte die Verdächtigen, die der radikal-islamistischen Szene zugerechnet werden, am Donnerstag vergangener Woche bei einer Großrazzia in Göttingen festgenommen. Sie sollen einen Terroranschlag geplant haben. Die Vorbereitungen dazu waren nach Angaben der Ermittler so weit fortgeschritten, dass es jederzeit zu dem Anschlag hätte kommen können. Details zu den Plänen wurden nicht bekannt.

^ Seitenanfang