Online: 12.12.2014 - ePaper: 13.12.2014

Tod im Wassergraben

ZoomMehrere Stunden hatte die Suche nach dem vermissten Senior in und um Vasenthien gedauert – vergeblich, er wurde tot aufgefunden.

Rettungskräfte entdecken vermissten Senioren bei Vasenthien

rg Vasenthien. Die großen Anstrengungen waren vergeblich: Nach mehrstündiger Suche haben am heutigen Freitagnachmittag Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr einen vermissten Senioren tot in einem Wassergraben bei Vasenthien entdeckt. Der Mann war heute morgen unbemerkt aus dem Haus gegangen, nur kurze Zeit, nachdem sein Verschwinden bemerkt worden war, alarmierten Familienmitglieder die Polizei. Gemeinsam mit der zur Hilfe gerufenen Feuerwehr durchsuchten die Beamten zunächst das Dorf Vasenthien, später dann mit der hinzugezogenen Suchhundestaffel der Feuerwehr Karwitz die gesamte Umgebung.

Die speziell ausgebildeten Hunde fanden zunächst auch die Spur des Vermissten, verloren sie dann jedoch wieder, woraufhin ihr Einsatz abgebrochen wurde.

Nachdem auch die Suche durch zahlreiche Feuerwehrleute keine Ergebnisse erbrachte, forderte die Einsatzleitung schließlich einen Hubschrauber der Bundespolizei an, der mit einer Wärmebild-Kamera die Suche aufnahm und den 78 Jahre alten Mann dann auch in einem nicht einmal einen Meter tiefen Wassergraben in der Vasenthiener Feldmark fand. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nach ersten Aussagen deute derzeit nichts auf ein Gewaltverbrechen hin. Die genauen Todesumstände des Mannes werden jetzt gerichtsmedizinisch untersucht.

Für die Suchaktion waren sowohl die Feuerwehren im Raum Vasenthien als auch die Feuerwehr Lüchow per Sirene alarmiert worden.

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