Online: 01.04.2015 - ePaper: 02.04.2015

Sturm Niklas hinterlässt nur wenige Schäden in Lüchow-Dannenberg

ZoomDiese Buswartehütte hat Sturm Niklas in Predöhl umgeworfen.

Sturm Niklas hat Kreisgebiet eher verschont

bp Lüchow-Dannenberg. Als "eher ruhig angesichts des starken Sturms" sei es am Mittwochabend in Lüchow-Dannenberg gewesen, zieht Kreisbrandmeister Claus Bauck Bilanz. Deutschlandweit hat Sturm Niklas mehrere Todesopfer gefordert und Millionenschäden angerichtet. Auf Lüchow-Dannenbergs Straßen hatten Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei sowie Mitarbeiter der Straßenmeistereien zwar ebenfalls einiges zu tun, die Schäden hielten sich aber in Grenzen. Auch Verletzte hat es nach einer ersten Bilanz offenbar nicht gegeben.

Bereits am Nachmittag hatte der Sturm gegen 14.50 Uhr auf der B 248 zwischen Lüchow und Dannenberg einen Anhänger von der Fahrbahn geweht. Eine Böe erfasste den von einem Auto gezogenen Anhänger, sodass sich dieser von der Kupplung löste und gegen einen Straßenbaum prallte. Laut Polizei wurde der Anhänger schwer beschädigt.

Im ganzen Kreisgebiet mussten Feuerwehr und Straßenmeistereien umgestürzte Bäume von den Straßen räumen. Laut Leitstelle fielen an 36 Stellen Bäume um, drei Mal auf Häuser. In 31 Fällen beseitigten Straßenmeistereien die Bäume, fünf Mal alarmierte die Leitstelle Feuerwehren. Am heftigsten ging es auf der Kreisstraße 18 zwischen Sallahn und dem Waddeweitzer Kreisel zu. Die Straße musste etwa zwischen Mittwoch, 19.30 Uhr, und gestern, 11 Uhr, gesperrt werden. In Lüchow deckte der Sturm Teile eines Daches in der Langen Straße ab, Dachziegel fielen auf den Gehsteig, verletzten aber glücklicherweise niemanden. Die Polizei sperrte den Bereich ab. Auch mindestens zwei Buswartehäuschen haben dem Sturm nicht standgehalten, beispielsweise in Predöhl und Zernien.

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