Online: 03.07.2015

rg Wibbese. Sie geht weiter, die unheimliche Brandserie im Lüchow-Dannenberger Nordkreis. Im Wald bei Wibbese standen heute morgen um kurz nach fünf Uhr rund 2500 Quadratmeter Unterholz in Flammen. Ein Feuerwehrmann aus Mützingen hatte den Rauch bemerkt und den Alarm ausgelöst, die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Den Einsatzkräften der Wehren aus dem südlichen Nordkreis gelang es mit einem schnellen und massiven Löschangriff, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen und zu verhindern, dass sich die Flammen noch weiter ausbreiten.

 

 

Wald bei Wibbese in Flammen

ZoomDie Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Die feuerwehr vermutet, dass der Brand absichtlich gelegt worden war.

Es war der siebte Einsatz für die Feuerwehren im Lüchow-Dannenberger Nordkreis binnen zwei Tagen. Am Mittwoch hatte es in mehreren leerstehenden Gebäuden gebrannt, dazu gingen eine Strohmiete, eine Beregnungsanlage und ein Waldstück in Flammen auf (EJZ berichtet). In allen Fällen geht man von Brandstiftung aus, oder könne sie zumindest nicht ausschließen, heißt es von der Polizei. Gleiches gilt für den Waldbrand jetzt bei Wibbese. In Feuerwehrkreisen geht man davon aus, dass ein Brandstifter für die Feuer verantwortlich ist. Zu nah liegenden Brände beieinander, räumlich und zeitlich, als dass noch irgendwer an einen Zufall glauben könne, heißt es. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, Ergebnisse liegen jedoch noch nicht vor. Entsprechend angespannt ist die Lage im Nordkreis. Dort geht jetzt die Angst um vor einem Feuerteufel. Einem Feuerteufel der nicht davor zurückschreckt, Gebäude und Wälder anzuzünden.

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