Online: 09.01.2016 - ePaper: 11.01.2016

Die Todeskreuzung bei Trabuhn hat ein neues Opfer. Ein 72-Fahrer eines Smart hatte am Sonnabend - aus Schweskau kommend - einen vorfahrtberechtigten Dacia mit einem Ehepaar aus dem Kreis Salzwedel übersehen. Die Kollission endete für den Smart-Fahrer tötlich. Nach Angaben der Feuerwehr soll er nicht angeschnallt gewesen sein.

Wieder ein tödlicher Verkehrsunfall an der Kreuzung L 259/L260 - Feuerwehr: Fahrer nicht angeschnallt

ZoomDer Fahrer dieses Smart ist am Sonnabend auf der Straßenkreuzung bei Trabuhn ums Leben gekommen. Er hatte offensichtlich die Vorfahrt missachtet.

as Trabuhn. An der Kreuzung bei Trabuhn der Landesstraßen 259 und 260 ist ein weiteres Verkehrsopfer zu beklagen. Am Sonnabend war der 72-jährige Fahrer aus dem Kreisgebiet gegen 15.30 Uhr mit seinem Smart von Schweskau in Richtung Kreuzung unterwegs gewesen. Beim Einfahren auf die Vorfahrtsstraße übersah er offensichtlich den dunkelbraunen Dacia eines Ehepaars aus dem Landkreis Salzwedel, mit dem die beiden von Dangenstorf in Richtung Großwitzeetze unterwegs waren. Beim Zusammenstoß knallte der Smart mit dem rechten vorderen Kotflügel gegen den linken vorderen Kotflügel des Dacia. Nach Angaben der Feuerwehr soll der Smart-Fahrer nicht angeschnallt gewesen sein und sei durch den Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Feuerwehr-Ersthelfer und die erste Besatzung eines DRK-Rettungswagens, die am Unfallort eintraf, unternahmen lebensrettende Sofortmaßnahmen. Doch ohne Erfolg. Der 72-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schwersten Verletzungen. Im Dacia erlitt der 74-jähriger Fahrer vergleichsweise leichte Verletzungen. Seine 74-jährige Frau wurde allerdings schwer verletzt. Beide wurden nach Erstbehandlung durch den Notarzt aus Salzwedel in die dortige Klinik gebracht.

Zum Unfallort war der Rettungshubschrauber Christoph 39 aus Perleberg geflogen. Die Rettungsleitstelle hatte drei Rettungswagen des DRK aus Lüchow, Clenze und Gorleben alarmiert. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Schweskau-Volzendorf, dem Lemgow und aus Dangenstorf, die mit rund 50 Kräften und sechs Fahrzeugen die Straßen absperrten. Zwei Streifenbesatzungen der Polizei nahmen den Unfall auf. Die Vollsperrung dauerte über drei Stunden.

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