Online: 07.05.2016

rg Neu Darchau. Es gibt kaum noch Hoffnung: Noch immer suchen die Feuerwehren am heutigen Sonnabendabend in und bei Neu Darchau nach einem 27-jährigen Studenten, der am Nachmittag beim Baden in der Elbe untergegangen war – und von dem seither jede Spur fehlt. Rund 150 Feuerwehr-, Polizei und DLRG-Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis sowie aus dem Landkreis Lüneburg und dem auf der anderen Elbseite gelegenen Amt Neuhaus suchten und suchen mit zehn Booten das Wasser und zu Fuß die Ufer ab, ein Hubschrauber war im Einsatz, ebenso das DRK. Mittlerweile sind speziell für die Arbeit in Fließgewässern ausgebildete Taucher, sogenannte Strömungstaucher, eingetroffen, die sich ebenfalls an der Suche beteiligen. Doch Hoffnung, den jungen Mann noch lebend zu finden, hat kaum noch jemand. Dennoch werde weiter gesucht, heißt es, zumindest bis zum Einbruch der Dunkelheit. Ob die Suche dann morgen fortgesetzt wird, ist noch unklar.

 

Kaum noch Hoffnung

ZoomTaucher suchen den 27-Jährigen dort, wo er zuletzt gesehen worden war. Hoffnung, ihn lebend zu finden, gebe es aber kaum noch, heißt es am Einsatzort.

Der 27-Jährige Student, der offenbar aus Südkorea stammt, hatte mit einigen Freunden einige Kilometer elbaufwärts von Neu Darchau in der Elbe gebadet und war plötzlich, nach Zeugenaussagen weil er zu weit rausgeschwommen war und in einen Strudel geriet, im immer noch kalten Wasser untergetaucht. Nachdem Versuche, ihn selbst zu retten, scheiterten, alarmierten die anderen Badenden gegen15 Uhr die Rettungskräfte, die kurz darauf am Unglücksort eintrafen.

Die DLRG weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Baden im kalten und schnell fließenden Elbwasser riskant ist. Immer wieder komme es zu Unfällen – und nicht selten enden diese dann tragisch.

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