Online: 24.06.2016

rg Lomitz. Das hätte deutlich schlimmer ausgehen können: Aus einem Haustank austretendes Gas hat heute Nachmittag in Lomitz einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Propangas war beim Befüllen des Tanks aus einem offenbar defekten Ventil ausgeströmt, der Mitarbeiter des Gasversorgers rief sofort die Feuerwehr, als er das Problem bemerkte. Unter Atemschutz maßen Kräfte der gemeinsam mit den Feuerwehren Lomitz, Prezelle und Lanze alarmierten Feuerwehr-Kreisbereitschaft die Gaskonzentration und stellten fest, dass stellenweise Explosionsgefahr herrschte. Rund um den Unglücksort wurde daraufhin der Strom abgeschaltet, das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

 

Leck in Lomitz: Gas wird kontrolliert abgefackelt

ZoomDas aus dem Tank austretende Gas wurde von Spezialisten kontrolliert abgefackelt. Das kann bis Sonntag dauern.

Mitarbeiter eines Spezialunternehmens, die auf ihrem Weg nach Lomitz auch noch in einen Stau auf der nach einem Unfall voll gesperrten A39 zwischen Hamburg und Lüneburg gerieten, trafen schließlich am frühen Abend im Lomitz ein und bauten Hohe Fackeln auf, mit denen das Gas aus den Tank kontrolliert abgelassen und dabei verbrannt wurde. Die Feuerwehr sorgte dabei dafür, dass die Flammen nicht auf umstehende Bäume und Sträucher übergriffen.

Dieses Abfackel des Gases aus dem 4000-Liter-Tank werde noch mindestens bis Sonntag dauern, hieß es heute Abend in Lomitz. Eine Geduldsprobe für die Anwohner: Das Abfackeln des unter hohem Druck austretenden Gases verursacht einen ohrenbetäubenden Lärm.

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