Online: 13.08.2016 - ePaper: 15.08.2016

Polizei fasst mutmaßlichen Messerstecher nach aufwändiger Suche bei Steine

ZoomDie Polizei sucht mit Hochdruck nach dem flüchtigen tatverdächtigen. Die tat ereignete sich in unmittelbarer Nähe eines in Steine ansässigen Schlachtbetriebes.

rg Steine. Der Mann, der heute (Sonnabend) Mittag einen anderen Mann in Steine mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben soll, ist gefasst. Fahndungskräfte der Polizei verhafteten den 32 Jahre alten Mann, der erst vor wenigen Tagen aus Polen gekommen war, um in einem Schlachtbetrieb in Steine zu arbeiten, nach einer aufwändigen Suche mit einem Polizeihubschrauber und Spürhunden in der Nähe der Ortschaft, in der sich die Tat ereignet hatte.

Die beiden Männer hatten nach Polizeiangaben am Sonnabendvormittag gemeinsam getrunken, waren dann aber in Streit geraten, in dessen Verlauf der 32-Jährige dem 28-jährigen Opfer ein Messer in die Schläfe rammte und flüchtete. Der lebensgefährlich verletzte Mann, der ebenfalls aus Polen stammt, konnte mit dem Messer im Kopf noch selbst die Rettungskräfte alarmieren und der alarmierten Polizei den Täter nennen, bevor er mit dem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Spezialklinik geflogen wurde. Sein Zustand sei weiterhin kritisch, hieß es zuletzt.

Der geflüchtete mutmaßliche Täter hielt sich zunächst in der Umgebung versteckt, die Polizei ließ via EJZ-Online und EJZ-Facebook die Bevölkerung davor warnen, im Raum Clenze-Steine-Hitzacker Anhalter mitzunehmen und verdächtige Personen zu melden. Die Entwarnung kam dann am Nachmittag: Der Mann sei gefasst, teilte Polizeisprecherin Antje Freudenberg mit. Die Ermittlungen dauern unterdessen an. Unklar sei noch, wie es zu dem Streit zwischen Täter und Opfer gekommen war, und ob es sich um einen versuchten Mord handelt oder doch eher um Totschlag. Der mutmaßliche Täter sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

 

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