Online: 22.01.2017 - ePaper: 23.01.2017

Feuer in Werkstatt und Wohnhaus

ZoomDie eingesetzten Feuerwehrleute hatten am Sonnabendabend in Schletau alle Hände voll zu tun, um das Ausbreiten der Flammen auf den zweiten Teil des Wohnhauses zu verhindern.

as Schletau. In hellen Flammen stand am Sonnabend ein Garagen- und Werkstattanbau in Schletau, just als die alarmierten Feuerwehren kurz nach 18 Uhr am Brandort an der Straße Im Sandberg eintrafen. Die Flammen griffen schnell auch auf das Dach des angrenzenden Wohnhauses über. Noch bevor die Bewohner aus dem Gebäude flüchteten, hatten sie selber die Feuerwehr verständigt, verließen das Haus rechtzeitig und blieben unverletzt. Nach Angaben der Polizei ist die Ursache des Feuers bislang ungeklärt. Auch ein in der Garage neben der brennenden Werkstatt abgestellter Trecker und ein Pkw wurden durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, schildert die Polizei. Durch das Feuer ist der zerstörte Anbau einsturzgefährdet und darf nicht betreten werden. Insgesamt bekämpften 65 Feuerwehrleute der Wehren aus dem Lemgow, Dangenstorf und Lüchow den Brand. Die Löscharbeiten endeten gegen 21.30 Uhr. Bis Sonntagmorgen wurden noch Brandnester nachgelöscht. Die Polizei beziffert den geschätzten Schaden auf rund 100000 Euro.

Kreisbrandmeister Claus Bauck attestierte den Einsatzkräften eine zügige und geordnete Brandbekämpfung. Durch das schnelle Eingreifen von Atemschutzgeräteträgern und dem Herstellen einer Brandschutzwand sei es den Feuerwehrleuten gelungen, dass die zweite Hälfte des Wohngebäudes vergleichsweise gering in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Nachdem sich die Sicherheitsventile dreier Gasflaschen in der Werkstatt geöffnet hatten, intensivierten die Feuerwehrleute ihre Löscharbeiten am Werkstatttrakt.

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