Online: 03.03.2017 - ePaper: 04.03.2017

Viele Tote Fische

ZoomDer Betrieb der Schöpfwerkspumpen hat in Hitzacker offenbar erneut ein Fischsterben verursacht. Die Fische trieben gestern vor allem im Bereich des Hafens an der Wasseroberfläche.

Hitzacker. Zahlreiche tote und sterbende Fische sorgten am heutigen Freitag am Hitzackeraner Sportboothafen für besorgte Mienen bei Spaziergängern und Anwohnern. Die Tiere trieben an der Wasseroberfläche, einige mit deutlichen Verletzungen, andere scheinbar unverletzt. Die Ursache für das Fischsterben ist offenbar die heutige Inbetriebnahme der großen Schöpfwerkspumpen des Hitzackeraner Hochwasserschutzes, heißt es vom Hitzackeraner Angesportverein "Geduld". Vor allem in den ersten Jahren nach der Inbetriebnahme des Schöpfwerkes hatte der Pumpenbetrieb "zentnerweise Fische geschreddert", so Eike Scheuer. Mittlerweile habe man die Zahl der getöteten Fische durch den Pumpenbetrieb jedoch reduzieren können - indem man sie vor der Inbetriebnahme der Pumpen gezielt von und aus den Ansaugrohren vertreibe. rg



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