Online: 06.04.2017 - ePaper: 07.04.2017

GNS: Zwischenlager Gorleben ohne radioaktive Auswirkung

Gorleben. Das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben (Foto) habe im Jahr 2016 "keine radiologischen Auswirkungen auf die Umgebung" gehabt. Das teilt die Zwischenlager-Betreiberin GNS in ihrem Jahres-Bericht zur Umgebungsüberwachung an das Niedersächsische Umweltministerium mit. Aus dem Bericht werde deutlich, dass "die GNS-Anlagen keine radioaktiven Stoffe emittiert haben und zugleich die Strahlung am Zaun des Zwischenlagers weiterhin deutlich unterhalb des Genehmigungswertes gelegen" habe, so Heinz Engelmann, Fachbereichsleiter Strahlenschutz an den Gorlebener Atomanlagen. So sei für das Jahr 2016 am Zaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung aus dem Zwischenlager ein Jahreswert von 0,18 Millisievert ermittelt worden, der Genehmigungswert liege bei 0,3 Millisievert pro Jahr. Von 2006 an hätten die Jahresdosiswerte im Schwankungsbereich zwischen 0,15 Millisievert im Jahr 2014 und 0,22 Millisievert im Jahr 2008 gelegen, heißt es von der GNS. Diese Schwankungen hätten sich jedoch vor allem aus normalen Schwankungen der Messergebnisse der natürlichen Strahlung, die von der gemessenen Strahlung zur Ermittlung der Jahresdosis abgezogen wird, ergeben. Insgesamt rechnet die GNS mit einer weiteren Abnahme der Jahresdosis, da kein weiterer hochradioaktiver Atommüll in Gorleben eingelagert werde.↔ejz



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