Online: 05.05.2017 - ePaper: 06.05.2017

Studenten forschen zur Demografie im Wendland

Lüchow-Dannenberg. Deutschland altert. Und dabei ganz vorn mit dabei - Lüchow-Dannenberg. Kein Wunder also, dass sich rund 50 Studierende mehrerer Hochschulen das Wendland ausgesucht haben, um hier gemeinsam fünf Tage lang zu forschen und Konzepte zu entwickeln, wie die Herausforderung, die eine alternde Gesellschaft darstellt, bewältigt werden kann. Kann der Einsatz von Technik bei der Gesundheitsversorgung Sicherheit bieten und dabei die Lebensqualität erhöhen? Können im Zusammenspiel der Akteure soziale Innovationen entstehen? Unter dem Thema "Stadt-Land-Gesund. Innovative Ansätze für ländliche Regionen" beschäftigen sich die Studenten vom 7. bis zum 12. Mai in der Proitzer Mühle in Schnega mit diesen und ähnlichen Fragen. Und sie wollen Ideen entwickeln. Konzepte, die dann einer Jury vorgestellt werden.

Das fachliche Spektrum der Studierenden reicht von Assistiven Technologien und Verkehrsmanagement über Gerontologie und Physiotherapie bis hin zu Stadtplanung, Design und Regionalmanagement. Neben der Hochschule für bildende Künste Braunschweig, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, der Universität Vechta, der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften Salzgitter und der Jade-Hochschule Oldenburg sowie der Hochschule21 aus Buxtehude, beteiligt sich auch die Windesheim-University aus Zwolle/Niederlande an dem bundesweit einzigartigen Projekt.

In Lüchow-Dannenberg sollen Gespräche mit Politik und Verwaltung geführt werden, es sind Besuche der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und des Gesundheitsamtes vorgesehen, man wird einen Pflegedienst besuchen und nach Lübeln fahren, und man trifft sich mit Akteuren aus den Bereichen Regionalmarketing und Klimaschutz. ejz



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