Online: 24.05.2017 - ePaper: 25.05.2017

Landkreis machte Auflagen

Lübbow. Für die Gemeinde Lübbow sei es kein Problem gewesen, dass sich die 126. Änderung des Flächennutzungsplans der Samtgemeinde Lüchow um mehrere Monate verzögert hat. Das teilte Gemeinde-Bürgermeister Matthias Holz auf Anfrage mit, nachdem der Samtgemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung in Bergen beschlossen hatte, den Genehmigungsauflagen des Landkreises beizutreten. Diese Änderung des F-Plans bezieht sich auf Flächen nördlich und südlich der Mühlenstraße in Lübbow, wo eine Gemischte Baufläche ausgewiesen wird. Dort möchte die Gemeinde Lübbow südlich der Landesstraße 262 zum einen Bauplätze ausweisen und zum anderen im dort am Rande ausgewiesenen Sondergebiet Ferienhäuser vorhandene Bebauung, die die Festsetzung des Bebauungsplans überschreitet, legalisieren.

Der SG-Rat hatte die Änderung des Flächennutzungsplans schon im Juni 2016 beschlossen und dem Landkreis zur Genehmigung vorgelegt, informierte Bauamtsleiter Udo Schulz. Der Landkreis monierte, dass die Samtgemeinde die Stellungnahmen eines Bürgers rechtlich falsch bewertet habe. Zum anderen habe die Samt-gemeinde die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie die Landwirtschaftskammer trotz Betroffenheit nicht im Rahmen der Behördenbeteiligung angeschrieben. Die SG-Verwaltung habe die Beteiligung der beiden Behörden mittlerweile nachgeholt und auch den anderen Kritikpunkt abgestellt, schilderte Schulz, bevor der SG-Rat den Flächennutzungsplan in seiner neuen Fassung mehrheitlich absegnete. Die Gemeinde Lübbow will den Bebauungsplan nach Angaben von Bürgermeister Holst noch in diesem Jahr verabschieden. In einer ersten Phase sollen südlich der Landesstraße 262, wo sich derzeit noch landwirtschaftliche Flächen befinden, eine Handvoll Bauplätze entstehen, die sich in Gemeindebesitz befinden.↔ dm



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