Online: 29.05.2017 - ePaper: 30.05.2017

Hohes Potenzial für Waldbrände

Lüchow. Heiß und trocken präsentiert sich das Wetter seit Tagen in Lüchow-Dannenberg. Kein Wunder, dass die Waldbrandgefahr gestiegen ist. In den vergangenen Tagen gab der Deutsche Wetterdienst teils schon die höchste Warnstufe aus. Auch für die kommenden Tage bleibt die Gefahrenstufe hoch. Ein wichtiger Hinweis, wo doch jetzt, während der Kulturellen Landpartie, viele Menschen unterwegs sind. Offenes Feuer und Rauchen auf Wiesen und im Wald sind streng verboten.

Doch wer die Warnkarten des Wetterdienstes regelmäßig verfolgt, dem dürfte auffallen, dass die Prognose für die Gefahrenstufen innerhalb weniger Stunden schwanken kann. Während am Morgen etwa noch die höchste Waldbrandgefahrenstufe gilt, kann sich das im Laufe des Tages schon wieder ändern. Die Berechnung der Gefahrenstufe richte sich nach Lufttemperatur, relativer Luftfeuchte, Wind, die von der Erdoberfläche empfangene kurz- und langwellige Strahlung sowie Niederschlag, erklärt Dr. Klaus-Peter Wittich vom Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung. "Fließt eine feuchte Luftmasse ein, und geht der Wind zeitweise zurück, mindert sich die Feuergefahr. Diese für den Menschen fast unmerklich sich ändernden Einflussgrößen erklären die Variabilität der Gefahrenbewertung." tl



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