Online: 03.07.2017 - ePaper: 04.07.2017

Verlinden und die Elbe

Hitzacker. "Es darf keinen weiteren Ausbau der Elbe geben": Das hat die Grünen-Bundestagsabgeordnete Dr. Julia Verlinden im Hinblick auf das von der Bundesregierung vorgelegten Gesamtkonzept Elbe gefordert. "Union und SPD stellen den Ausbau der Elbestrecke zwischen Dömitz und Hitzacker in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen", schlussfolgert sie. "Damit halten sich die Regierungsfraktionen nicht an das vereinbarte Gesamtkonzept Elbe. Mit ihrem Antrag zum Gesamtkonzept Elbe reißenUnion und SPD ein, was die Verhandlungen der vergangenen sechs Jahre ergeben haben. Ein Ausbau der Elbe im Norden würde einem ökologischen Elbe-Konzept massiv widersprechen - ebenso wie ein Staatsvertrag mit Tschechien, das den Bau weiterer Staustufen plant", kritisiert die Grünen-Frau. Um die wertvolle Landschaft mit ihrem einmaligen Natur- und Kulturerbe entlang der Elbe zu bewahren, müssten die Sohlerosion gestoppt und die weitere Austrocknung der Auen verhindert werden. Dafür müsse die Arbeit am Gesamtkonzept Elbe fortgesetzt und konkretisiert werden. "Die Bundesregierung steht dabei vor der Aufgabe, ihre Worte und Taten in Übereinstimmung zu bringen und Ökologie und Ökonomie an der Elbe tatsächlich zusammenzuführen", mahnt Verlinden an und verweist auf einen konkreten Antrag der Grünen im Bundestag. ↔ejz



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