Online: 08.08.2017 - ePaper: 09.08.2017

Der Westwendische Kunstverein zeigt in Gartow eine Ausstellung über die Asse

Quarnstedt. Mit einer Podiumsdiskussion eröffnet am Sonnabend, dem 12. August, im Zehntspeicher in Quarnstedt die Ausstellung "Das Unsichtbare sichtbar// Blicke in die Asse". Sie zeigt das Atommülllager Asse als Thema eines Langzeit-Kunst-Projektes: Inga Barnick, Ulf Beck, Susann Dietrich, Timo Hoheisel, Johanna Jahn und Frank Sperling setzten sich mit künstlerischen Mitteln mit der Asse als Ort und gesellschaftlichem Problem auseinander. Die Ergebnisse zeigten sie 2015 mit Erfolg in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin.

Der Westwendische Kunstverein - unmittelbar inhaltlich und räumlich positioniert zu den Atommüllanlagen bei Gorleben - greift diese Steilvorlage auf und zeigt im Zehntspeicher bis zum 24. September eine erweiterte Fassung der Ausstellung. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr, ab 18 Uhr diskutieren dann die Künstlerinnen und Künstler Timo Hoheisel, Inga Barnick, Irmild Schwarz und der Philosoph Dr. Wilfried Maier. Christa Goetsch aus Hamburg moderiert das Gespräch.↔ejz



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