Online: 04.07.2015 - ePaper: 06.07.2015

Gleich sechs Menschen sind einem Verkehrsunfall, der sich am Sonnabendvormittag in Lüchow ereignete, schwer- beziehungsweise leicht verletzt worden. Die Ursache: Eine Opel-Astra-Fahrerin hatte das Vorfahrtsrecht einer VW-Tiguan-Fahrerin missachtet, die auf der Hindenburgstraße unterwegs war.

Unfall mit zwei Schwer- und vier Leichtverletzten

ZoomDurch das Missachten der Vorfahrt entstand am Sonnabendvormittag in Lüchow ein Unfall, bei dem sechs Menschen in Krankenhäuser transportiert werden mussten.

as Lüchow. Sonnabend gegen 9 Uhr war in Lüchow der Rettungshubschrauber auf dem Lietzmann-Platz gelandet. Der Grund: An der Kreuzung Berliner Straße/Hindenburgstraße hatte sich ein schwerer Unfall ereignet. Zusätzlich zum Hubschrauber waren zwei Notärzte und drei Rettungswagen zum Unfallort geeilt. Denn es galt zwei Schwer- und vier Leichtverletzte zu versorgen.

Die Fahrerin eines Opel Astra aus Lüneburg, auf dem Beifahrersitz ihr Sohn, bog mit ihrem Wagen von der Schützenstraße in die Hindenburgstraße ein. Dabei hatte sie den mit zwei Frauen und zwei Kindern besetzten vorfahrtsberechtigten VW Tiguan einer Lüchowerin übersehen. Der Tiguan touchierte den Opel, kam nach links von der Straße ab, durchbrach einen Zaun und knallte gegen eine aufgemauerte Terrasse. Die VW-Fahrerin wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber nach Uelzen geflogen. Die weiteren drei Tiguan-Insassen wurden mit DRK-Rettungswagen in die Klinik nach Salzwedel gefahren. Die Astra-Fahrerin erlitt einen schweren Schock, gemeinsam mit ihrem schwer verletzten Sohn kam sie ins Krankenhaus nach Uelzen. Die Kreuzung war rund eine Stunde lang voll gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 27000 Euro.

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