Online: 12.03.2016 - ePaper: 14.03.2016

Wieder ein Opfer im Straßenverkehr. Dieses Mal auf der B 248 bei Lübbow. Nach Aussagen eines Zeugen muss dem Fahrer aber - bevor sein Wagen gegen einen Straßenbaum prallte - gesundheitlich etwas zugestoßen sein. Denn die Polizei stelle keine Bremsspuren mit. Die genauen Ermittlungen dauern an.

Autofahrer tot - Polizei geht von einem krankheitsbedingten Ausfall der Steuerungsfähigkeit aus

ZoomFeuerwehr und Polizei hatten keine Bremsspur auf der B 248 feststellen können.

as Lübbow. Ein 49-jähriger Nissan-Fahrer aus Wolfsburg ist am Sonnabend kurz nach 15 Uhr im Zuge eines Autounfalls ums Leben gekommen. Der Mann war allein im Fahrzeug und auf der B 248 von Lübbow in Richtung Saaße unterwegs gewesen. Laut Feuerwehr herrschten völlig normale Straßenverhältnisse.

Wie ein dahinter fahrender Zeuge der Polizei mitteilte, sei der Nissan-Qashqai ganz plötzlich - nach und nach etwas langsamer werdend - gradlinig auf die linke Fahrbahnseite geraten und ungebremst frontal gegen einen Straßenbaum geknallt. Aufgrund des Spurenbildes gehen Polizei und Feuerwehr davon aus, dass der Mann krankheitsbedingt überraschend die bis kurz zuvor noch vorhandene Steuerungsfähigkeit und damit die Gewalt über seinen Wagen verlor. Deswegen war das Auto mit - grob geschätzt 70 km/h und praktisch unkontrolliert - gegen den Baum prallte.

Die herbeigeeilten Retter des DRK konnten dem Opfer nicht mehr helfen. Die Feuerwehrleute befreiten das Opfer mit ihren Spezialwerkzeugen aus dem total demolierten Auto. Anschließend wurde der Wagen aufwändig stabilisiert, um die Aufnahme des Unfallgeschehens durch die Polizei zu unterstützen. Im Einsatz für diese Hilfeleistung waren die Feuerwehren aus Lübbow, Bösel und Lüchow. Die Bundesstraße 248 war zwischen Lübbow und Saaße gut zwei Stundenlang gesperrt. Die Polizeibeamten schätzten den Schaden am Unfallwagen auf rund 10000 Euro - sprich Totalschaden.

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