Online: 12.04.2016 - ePaper: 13.04.2016

Nach dem Feuer in Lüchow: Ermittler begehen am Mittwoch das ausgebrannte Wohn- und Geschäftshaus

ZoomBis zum frühen Nachmittag waren Arbeiter damit beschäftigt, das von den Flammen zerfressene Dach in der Bergstraße Lüchow notdürftig abzudichten. Die Straße war bis dahin voll gesperrt. Nun ist sie einseitig wieder befahrbar.

tl Lüchow. Geruch von kaltem Rauch liegt in der Luft. Über einen Hubwagen decken Arbeiter das von den Flammen zerfressene Dach des am Montagnachmittag ausgebrannten Wohn- und Geschäftshauses in der Lüchower Bergstraße notdürftig mit Plane ab. Wie geht's nun weiter für die Bewohner der Gebäudereihe? Wie geht's weiter in den betroffenen Geschäften?

Direkt betroffen ist das Geschäft von Jürgen Laser. Dessen Elektronikfachhandel ist in dem Brandgebäude ansässig, das Lasers Frau gehört. Der Schock sitzt noch tief, aber: "Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Feuerwehrleuten und anderen Helfern bedanken, die wirklich beeindruckende Arbeit geleistet haben", betont Laser. Das Geschäft gehe jetzt erstmal in der Senator-Sandhagen-Straße Nr. 6 weiter. Nun müsse geprüft werden, ob die Elektrogeräte aus dem Laden noch funktionstüchtig sind. Über dem Geschäft habe niemand gewohnt, das Nachbarhaus, in dem auch eine Fahrschule und eine Stickerei untergebracht sind, hat im Dachbereich durch die Flammen und weiter unten durch Löschwasser ebenfalls Schaden erlitten. Alles muss saniert und renoviert werden. Weiterhin ungeklärt bleiben die Ursache für das Feuer und die Schadenssumme: Ein Sachverständiger wird das Gebäude am heutigen Mittwoch begehen, informiert Polizeisprecherin Antje Freudenberg.

Etliche Schaulustige verfolgten den Löscheinsatz am Montag. Doch nicht alle guckten nur zu. Einige halfen, sperrten die vom Rauch eingehüllte Straße ab, bis die Feuerwehr anrückte, klingelten die Bewohner aus ihren Wohnungen. Der bis gestern Nachmittag gesperrte Straßenabschnitt ist wieder befahrbar. Es gilt allerdings Tempo 30, weil die Straße verengt ist.

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