Online: 25.10.2016 - ePaper: 26.10.2016

Geldstrafe für ehemaligen Vogler-Geschäftsführer

bp Stade/Steine. Das Landgericht in Stade hat gestern einen früheren Geschäftsführer des Schlachtbetriebs Vogler in Steine wegen schwerer mittelbarer Falschbeurkundung in 55 Fällen zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 330 Tagessätzen verurteilt. Einen mitangeklagten Mitarbeiter verurteilte das Gericht wegen mittelbarer Falschbeurkundung zu 150 Tagessätzen. Das Verfahren gegen vier weitere Angeklagte wurde eingestellt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Schweinerückenspeck bei anderen Anbietern zugekauft, unerlaubt als eigenes Fleisch ausgezeichnet und schließlich in die Ukraine ausgeführt worden war.

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