Online: 11.01.2014 - ePaper: 00.00.0000

Betrifft: Artikel »Blitzer-Einnahmen fast verdoppelt» (EJZ vom 31. Dezember) Erstaunlich. Trotz breiter öffentlicher Diskussion über die hohe Blitzer-Dichte und ihre verhängnisvollen bis segensreichen Auswirkungen auf Tourismus, Verkehrssicherheit und Kreisfinanzen, trotz einer kaum zu steigernder Kommentar-Dichte durch Jens Feuerriegel scheinen mir doch noch nicht alle Aspekte des Phänomens erfasst zu sein.

Mehr Babys durch Blitzer

Im Artikel vom Sonnabend, dem 4. Januar, berichtet die EJZ von einer deutlich erhöhten Geburtenrate und einem deutlich verringerten Anteil männlicher Kinder in 2013. Für mich liegt der Zusammenhang auf der Hand: Autofahrer und -innen waren durch die Vielzahl der installierten Blitzer in der Vergangenheit deutlich entspannter unterwegs, entsprechend gelöster haben sie auch ihre Abende verbracht. Ich finde, das ist ein schöner Erfolg.

Und die Tatsache, dass mehr Mädchen als Jungen geboren wurden? Ganz klar: Jungs spielen lieber mit Autos als Mädchen. Und wenn man sie nicht lässt, wie sie wollen, lassen sie es lieber gleich ganz. Man könnte es pränatalen Trotz nennen.

Früher hieß es immer: Wenn mehr Jungen als Mädchen geboren werden, gibt es bald Krieg. Ich deute die Entwicklung als ein absolut gutes Zeichen.

Peter Bauhaus,

Klein Witzeetze

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