Online: 25.04.2014 - ePaper: 25.04.2014

Maßstab: Gottes Ordnung

Betrifft: Artikel "Schwul auf dem Lande" (EJZ vom 13. März)

Es ist sehr dunkel geworden im christlichen Abendland. Um es gleich vorneweg zu schicken: Ich diskriminiere niemanden, sondern nehme das Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch. Viele Jahrhunderte wurde Europa durch das Christentum geprägt. Im Gegensatz zu anderen Ländern konnten große Entdeckungen im technischen Bereich gemacht werden. Dieser technische Fortschritt erleichterte das Leben. Nicht alles von früher will ich für gut befinden, so manches ist auch heute noch verbesserungswürdig im Miteinander. Jedoch sind wir als Gesellschaft mit Gender-Mainstreaming gründlich auf dem Holzweg. Dieser christliche Gott hat feste Maßstäbe, die zu allen Zeiten gültig sind, gerade in Bezug auf Partnerschaft und Familie. Es reicht nicht, diese wichtigen Angelegenheiten nach Gefühlslage zu klären, sondern Gottes Ordnung sollte unser Maßstab sein, nachdem wir unser Leben ausrichten. Laut unserem Grundgesetz haben wir "Verantwortung vor Gott und den Menschen". Dieses Grundgesetz greift nicht, wenn uns Gottes Meinung egal ist und wir nicht mehr nach ihr suchen. Es ist nicht so, dass wir Gottes Willen nicht kennen; wir sind als Gesellschaft bewusst dabei, unsere Verantwortung vor Gott auszuhebeln und zu umgehen. Selbst wenn ein homosexuelles Paar einen kirchlichen Segen für sein gemeinsames Leben erhält, hat es noch lange keinen Segen von Gott! Es ist gefährlich, sich gegen Gottes Ordnungen zu stellen. Wenn wir uns gegen die Gebote Gottes stellen, brauchen wir nicht erwarten, dass wir ein glückliches Leben führen werden. Deshalb geht es letzten Endes nicht um Toleranz bestimmten Menschen gegenüber, sondern um die nötige Gottesfurcht und das Wohlergehen eines ganzen Volkes.

Sonni Tonne, Dannenberg

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