Online: 18.07.2014 - ePaper: 19.07.2014

Zusammenleben

Betrifft: Artikel "Guter Ansatz, aber nicht genug" (EJZ vom 28. Juni)

Als Bürgervertreterin des Runden Tisches in Wustrow bedarf es aus meiner Sicht einiger Klarstellungen beziehungsweise Ergänzungen. Das Bestreben der Bürgervertreter und der Vertreter der Stadt bestand darin, unter Berücksichtigung aller rechtlichen Möglichkeiten ein Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Menschen zu ermöglichen. Ausgrenzungen sollten dabei vermieden werden. Der Artikel erweckt den Eindruck, als würde seitens der Bürgervertreter die Aufnahme von "Gewaltverbrechern" in Wustrow und Klennow akzeptiert werden. Dies ist absurd.

In den Gesprächen des Runden Tisches ging es darum, dass nicht jede Straftat, die gesühnt wurde, eine Aufnahme verbietet. Als Ausschlusskriterien wurden in der Vereinbarung laufende Strafverfahren, Unklarheiten in der Biografie, sexuelle Straftaten, Suchtproblematik und psychische Erkrankungen festgelegt.

Die Vereinbarung, kann bei der Stadt Wustrow eingesehen oder von den Vertreter/innen des Runden Tisches angefordert werden. Im Übrigen habe ich die Vereinbarung nicht mit Maria Härtle unterschrieben, sondern mit

Doris Hertle, Wustrow

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