Online: 13.08.2014 - ePaper: 13.08.2014

Ekelhafter Gestank in der Stadt

Betrifft: Geruchsbelästigung in Lüchow

Alle Jahre wieder, so fangen in der Regel Märchen an. Aber in Lüchow ist das wohl eher nicht der Fall. Jedes Jahr aufs Neue, wenn im Frühjahr die Tage wieder schöner und wärmer werden, die Einwohner sich gerne im Freien aufhalten mögen, die Fenster geöffnet werden, dann, ja, dann legt sich sehr, sehr oft eine Dunstglocke für Stunden oder gar einen ganzen Tag über die Stadt, eine Dunstwolke aus einem ekelhaften Zwiebel-gestank, der einem schier die Luft zum Atmen raubt.

Eigentlich leben wir ja in einem Land, in dem die Menschen sich ständig über alles Mögliche erregen und dieses auch öffentlich kundtun, also verwundert es mich doch schon etwas, dass diesbezüglich noch nichts laut wurde. Liegt es wirklich daran, dass die vermutlich dafür Verantwortlichen immer wieder verkünden, dass man so einen "Geruch" hinnehmen müsse? Ob er denn nun von der Kläranlage, den Klärteichen oder sonst wo herüberweht. Es ist zumindest ein ziemliches Argernis; ich weiß nicht, inwiefern gesundheitsschädlich - gesundheitsfördernd ist es jedenfalls nicht!

Nach so vielen Jahren müssten die Verantwortlichen ja nun endlich einmal herausbekommen haben, wieso es ständig zum "Umkippen" des verantwortlichen "Gewässers" kommt. Und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen, denn es stellt sich wirklich die Frage, ob so etwas nun wirklich ständig (in diesem Jahr fast täglich) hinzunehmen ist.

Gudrun Frölke, Lüchow

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