Online: 01.11.2014 - ePaper: 31.10.2014

Geschrei um Abfall

Betrifft: Artikel "Touristisches Abfall-Problem" (EJZ vom 15. Oktober)

Unsere Welt, in der wir leben, befindet sich im Augenblick in einer so desaströsen Verfassung, wie schon ziemlich lange nicht mehr. Ebola, Ukraine, IS-Krieg, Millionen auf der Flucht und Klimakapriolen sind schlimme Ereignisse, an denen viele Menschen zu leiden haben. Dabei geht es unzähligen Mitmenschen unsagbar schlecht.

Schlimm genug, wenn dann bei uns noch ein paar Minigewerkschaften kommen - zum Beispiel Piloten und Lokführer - und gegen jede Vernunft ihren Vorteil suchen und dafür streiken. Dennoch, auch in diesen Fällen leiden unbeteiligte Menschen an den Folgen.

Eine ganze Reihe dieser Katastrophen findet man letztendlich auch in Beiträgen auf der Titelseite der EJZ. Das alles reicht aber nicht aus und ist nichts gegen so gravierende "Probleme" wie der Abfall-Misere in einer Stadt unseres Kreises. Bürgersteige voller hochgetürmter, unappetitlicher gelber Säcke und reichlich überquellende öffentliche Abfallkörbe machen das Leben einfach zur Hölle! Geht's noch?

Logischerweise kann man über beide Problemchen nachdenken und nach Abhilfe suchen. Aber muss man deshalb so ein Geschrei veranstalten und den Aufmacher der Tageszeitung bemühen? Eine halbwegs kompetente kommunale Verwaltung sollte doch in der Lage sein, für beide sogenannte "Probleme" innerhalb von Stunden eine Lösung zu finden, oder sollte ich da - wieder einmal - wirklich zu viel erwarten?

↔Hans Hertel, Gartow

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