Online: 19.12.2014 - ePaper: 20.12.2014

Tempo 30 auf der Springstraße

Betrifft: Verkehrsverhältnisse in Gartow

Nach längeren Jahren Abwesenheit durch meinen Beruf bin ich vor einem Jahr nach Brünkendorf zurückgekehrt. Ich fahre in der Woche fast täglich nach Gartow zum Einkaufen und um Freunde zu treffen. Es fällt mir schon seit geraumer Zeit auf, dass in der Springstraße durchweg prekäre Verkehrsverhältnisse herrschen. Bedingt durch parkende Fahrzeuge auf beiden Straßenseiten, entstehen unzählige Male jeden Tag gefährliche Situationen, vor allem durch die breiteren Lkw. Außerdem ist bei Tempo 50 ein Risiko deutlich höher, als wenn die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt wäre.

Am schlimmsten ist die Lage im Bereich Springstraße 2 bis 10. Die Tankstelle ist relativ gut frequentiert, und entsprechend viele Fahrzeuge fahren rein und raus. Vor allem beim Verlassen des Grundstücks kommt es durch geparkte Fahrzeuge auf beiden Straßenseiten immer wieder zu gefährlichen Situationen, und viele Autofahrer sind genervt, wenn sie bei Querverkehr wieder auf die Straße zurückfahren wollen. Außerdem werden auch immer wieder Fußgänger übersehen, die versuchen, in dem Bereich die Straße zu überqueren. Ich mache diese Beobachtungen schon seit etlichen Monaten, wenn ich vormittags Freunde zu einer Tasse Kaffee bei der Tankstelle treffe.

Abhilfe könnte relativ schnell und kostengünstig die Einrichtung von Tempo 30 für die Springstraße und die Verlängerung des Halteverbots bis zur Hausnummer 10 bringen. Ich sehe keinen Sinn darin, dass das Halteverbot zur Zeit bei Hausnummer 2 aufhört.

Außerdem verstehe ich, dass durch Einflussnahme der Sparkasse vor vielen Jahren ein Halteverbot verhindert wurde, die Kunden sollten es bequem haben, ins Haus zu kommen. Nun sind ja für die Kunden extra Parkplätze neben dem Rathaus geschaffen worden. Es gibt also keinen Hinderungsgrund mehr für das schon lange gewollte Halteverbot bis zur Springstraße 10, zumindest auf der Seite der Tankstelle.

Rainer Götzke,

Brünkendorf

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