Online: 16.01.2015 - ePaper: 17.01.2015

Gerechte Steuer für Tiere

Betrifft: Leserbrief "Die Hundesteuer bleibt in der Stadt" von Christian Guhl, Hitzacker (EJZ vom 5. Januar)

Unser Ratsherr Christian Guhl hält die Hundesteuer für höchst ungerecht. Ich auch. Aber warum kommt er vom Hund auf die Katze? Schade eigentlich, dass er die großen Tiere gar nicht in sein Kalkül zieht. Mir konnte noch niemand erklären, warum die Hobby- und Freizeitpferde der Betuchten nicht besteuert werden. Liegt es vielleicht daran, dass es unsere Stadt- und Gemeinderäte eher mit den Pferden und weniger mit den Hunden halten? Bekanntlich muss man sich vor Gericht und vor der Steuer nicht selbst belasten. Und da sich jeder selbst der Nächste ist, werden wir noch lange auf eine gerechte Tierbesteuerung warten müssen. Na ja, dass die Stadt jeden Euro braucht, kann man auch nicht glauben.

Rolf Draeger,

Seerau bei Hitzacker

^ Seitenanfang