Online: 30.01.2015 - ePaper: 31.01.2015

Wer regiert Europa wirklich?

 

Betrifft: Kommentar "Da gibt es wirklich nichts zu reden" von Christoph Steiner (EJZ vom27. Dezember)

Wie kann es sein, dass unsere Leitmedien die massenweise Zuwanderung aus allen möglichen Ländern auch weiterhin als "Bereicherung" preisen, obwohl die Masse der Bevölkerung doch lieber heute als morgen die Grenzen für bestimmte Migranten schließen möchte? Die Antwort: Industrie und Finanzeliten wollen das so, weil Massen billiger Arbeitskräfte ihren Interessen dienen.

Wenn Zuwanderer jeglichen Respekt gegenüber Einheimischen vermissen lassen, dann sollen wir das als "kulturelle Eigenart" respektieren. Wenn alle großen Medien wie in einer Diktatur auf allen Sendern und in allen Zeitungen rund um die Uhr weitgehend dasselbe berichten, dann sollen wir das als "Vielfalt" der Medien begreifen.

Man könnte die Liste bohrender Fragen endlos fortsetzen. Die wichtigste Frage im Hintergrund lautet jedoch: Wer regiert Europa wirklich? Die Bürger der EU sind es ganz sicher nicht, denn mit Demokratie hat das alles kaum noch etwas zu tun. Es ist eher eine Illusion von Demokratie, eine gut gemachte Sinnestäuschung. Wenn aber nicht die Bürger das Sagen haben, wer dann? Ist es vielleicht ein Meinungskartell, eine Gruppe der wichtigsten und einflussreichsten Schwergewichte aus Industrie, Finanzwelt und Politik, welche im Hintergrund die Fäden ziehen und über die Leitmedien auch unser Denken steuern? Das klingt reichlich nach Verschwörungstheorie. Aber man findet erstaunliche Aussagen dazu in renommierten Zeitungen, welche nachdenklich machen. Es gibt zahlreiche Beispiele, wie Elitenetzwerke offenkundig aus dem Hintergrund unser Leben dirigieren.

Klaus Grothe, Schnega

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