Online: 09.02.2015 - ePaper: 10.02.2015

Ein Marktplatz der Informationen

Betrifft: Montagsmahnwache in Lüchow

Hier eine kurze Einleitung darüber, was unsere Friedens-Mahnwache überhaupt ist. Dies ist wohl leider notwendig, da wir ja vorgeblich "Spinner" oder "Neu-Rechte" seien. So ähnlich auch Benjamin Piels EJZ-Kommentar über uns.

Fakt: Eine wissenschaftliche Untersuchung der TU Berlin ergab, dass unsere meisten Teilnehmer zuletzt Grün oder Links wählten. Und selbst linke Online-Zeitungen wie "Die Rote Fahne" oder "Internetz-Zeitung" werten uns eher links. Gleichzeitig hegen aber auch konservative Menschen und Ex-Politiker wie Andreas von Bülow (SPD) oder Willy Wimmer (CDU) Sympathie mit uns. Ebenso wie einige Journalisten, die sich vom System losgesagt haben, wie Ken Jebsen, Christoph Hörstel oder Eva Hermann.

Im Gegensatz zur alten Friedensbewegung hat unsere neue Bewegung eher Informations-Charakter, wobei weltweit zigtausende Menschen im Netz daran mitwirken. Es ist wie ein riesiger Marktplatz der Informationen, und mit etwas gesundem Menschenverstand kann man sich hier trotzdem seriöse Informationen und Fakten holen. Hier drei Beispiele: Bereits seit April 2014 diskutieren wir "Mahnwacher" über die 500 US-amerikanischen Privat-Söldner in der Ukraine, namentlich "Academic" (früher "Blackwater") - die Mainstream-Medien erst seit Januar 2015.

Ebenso steht für die meisten von uns lange fest, dass es sich bei der "Annexion der Krim" und dem "Putin-wars-MH17-Abschuss" um sogenannte "Kriegs-Anfangs-Lügen" handelt, wie bei den inzwischen bekannten Brut-Kasten-Atomwaffen- oder Chemiewaffen-Lügen. Die Krim war von jeher autonom, mit eigener Sprache, Währung und Rechtssystem. Auch wurde die Wiedervereinigung mit Russland bereits lange Jahre diskutiert und dann 2014 im Beisein internationaler Wahlbeobachter als Referendum nach internationalem Völkerrecht vollzogen. Die Wahlbeteiligung lag bei 96 Prozent. Lapidare Lüge der West-Medien bis heute: "Annexion".

Und zur "Putin wars"-Behauptung westlicher Medien bei der MH-17-Tragödie: Der erste kanadische OSZE-Beobachter "Michael Bociurkiw" vor Ort sprach davon, dass die Maschine "von sehr, sehr schwerem Maschinengewehr" getroffen wurde. Später wurde dann nur noch von schnellfliegenden Geschossteilen geschrieben (Flug-Abwehr-Raketen-typisch). Eine seriöse Aufarbeitung wurde dann von dem LH-Flugkapitän a. D. "Peter Haisenco" vorgenommen in Zusammenarbeit mit ehemaligen Militärs der NVA. Fazit: Die Verursacher sitzen in Kiew. Dass die Nato praktisch alle relevanten Daten wie Flugschreiber und Tonaufnahmen unter Verschluss hält, spricht auch für sich. Infos etwa: You-Tube "Ken-FM- Haisenco". Und nur durch solche Lügen haben wir jetzt Krieg in Europa und Russland zum Feind. Cui bono - wem nützt es? Mehr Infos jeden Montag ab 17 Uhr auf dem Lüchower Marktplatz.

Rainer Wrahse, Hitzacker

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