Online: 13.02.2015 - ePaper: 14.02.2015

Mehrheit war nicht zu erkennen

Betrifft: Artikel "Von Zustimmung bis Ablehnung" (EJZ vom 5. Februar)

Auch wir haben als langjährige Besucherinnen des Ortes an dem Treffen in der Vietzer Dorfscheune teilgenommen. Zwei Dinge haben uns an dem Artikel geärgert: Für uns war eine eindeutige Mehrheit für die Fällungen der Weiden an der Elbe nicht zu erkennen. Die im Artikel als "Einheimische" bezeichneten haben ihre Zustimmung zu den Rückschnittmaßnahmen zwar sehr lautstark bezeugt, es war für uns jedoch nicht zu erkennen, welche "Fraktion" die Mehrheit der Besucher stellte. Abstimmungen oder Meinungsbilder wurden nicht vorgenommen. Des Weiteren wurde in dem Artikel der Eindruck erweckt, es hätten "Naturschützer" gegen einheimische Vietzer Bürger gestanden. Bei den Gegnern der Fällungen handelt es sich jedoch sehr wohl ebenfalls um Vietzer Bürger (die ja auch Naturschützer sein können). Oder ist es im Landkreis so, dass erst nach mehreren Generationen der Status des Einheimischen erreicht werden kann?

Jelle Brehmer und

Simona Jahnke, Berlin

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