Online: 23.02.2015 - ePaper: 24.02.2015

Eine Unverschämtheit

Betrifft: Thema Jagd

Mich beschäftigt die pauschale Diffamierung einer großen Interessengruppe. Natürlich gibt es auch unter den Jägern schwarze Schafe und negative Ausreißer genauso wie in allen anderen Bereichen des menschlichen Lebens, aber die Jäger in ihrer Gesamtheit so anzugreifen, empfinde ich als Unverschämtheit und den gewählten Sprachgebrauch als "unterste Schublade". Das was den Jägern dieser Region von den Jagdgegnern und selbsternannten Naturfreunden zurzeit entgegen schlägt, ist für mich beispielhaft für Intoleranz, Rufschädigung und Überheblichkeit. Auf einen groben Klotz gehört eigentlich ein grober Keil, aber auf dieses Niveau möchte ich in dieser Diskussion doch nicht absinken. Sehr wohl sind sich die Jäger in ihrer Gesamtheit der großen Verantwortung bewusst und ballern nicht aufs Gerade wohl drauf los. Sehr wohl fühlen sich die Jäger dem Wild gegenüber in der Pflicht, es auch zu schützen vor dem modernen Naturtourismus und dem Naturverbrauch. Dass der Jäger der Natur dann Wild entnimmt, ist mehr als natürlich und das schon seit einigen tausend Jahren.

Vielleicht sollte man diesen "Naturfreunden" empfehlen, wenn sie Jagd und Jäger nicht begreifen und nicht mit ansehen können, doch in die Steinwüsten dieser Welt zu ziehen. Möglicherweise ist das Leben dort angenehmer und schöner.

Hans-Hermann Sonderhoff,

Nienhof

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