Online: 27.02.2015 - ePaper: 28.02.2015

Robin Hood des kleinen Mannes

Betrifft: Leserbrief "In ein schlechtes Licht gerückt" von Heidi Unterste-Wilms, Dannenberg (EJZ vom 7. Februar)

Die Anwürfe von Frau Unterste-Wilms gegen Herrn Guhl bedürfen meiner Meinung nach einer Richtigstellung. Ich lese jedes Mal mit großem Interesse die Leserbriefe von Herrn Guhl und konnte bisher in keinem dieser Leserbriefe Pauschalaussagen oder Halbwahrheiten entdecken, wie hier kolportiert wird. Doch wenn Fakten nicht genehm sind, dann versucht man es wohl auf diesem Weg anstatt seine Hausaufgaben ordentlich zu machen, um jeglicher Kritik aus dem Weg zu gehen. Wer vernünftig arbeitet, muss keine Kritik fürchten. Schulnote sechs, setzen!

Fazit für mich: Auch hier hat Herr Guhl mal wieder den Finger die Wunde gelegt, weil er sachkompetent ist und dem einfachen Bürger die Augen öffnen möchte. Herr Guhl hat schon so viele Missstände berechtigt angeprangert, obwohl er es gar nicht nötig hat. Ich nenne da nur die Verstöße gegen geltendes Recht bei der Strompreiserhöhung der EVE zum 1. Januar 2013 (Nichteinhaltung der Fristen, Verweigerung des Sonderkündigungsrechts), seinen Kampf mit den Energieversorgern, seinen Kampf gegen das Unrecht bei Banken und Sparkassen und jetzt der Widerstand gegen die völlig überzogene Wasserpreiserhöhung. Er kümmert sich um die Sorgen und Nöte des kleinen Mannes, wovon andere Politiker sonst nur in Wahlkampfzeiten reden. Er scheut nicht die Auseinandersetzung und Kritik, wenn er die Auffassung vertritt, es geschieht Unrecht. Und diese war meiner Meinung nach bisher immer gut recherchiert und fundiert. Für mich ist Herr Guhl der Robin Hood des kleinen Mannes. Bitte weiter so. Herrn Guhl hat damit schon vielen einfachen Bürgern zu Rückerstattungen verholfen. Ob sich dafür wohl schon einmal jemand bedankt hat?

Harald Mamerow, Dannenberg

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