Online: 02.03.2015 - ePaper: 03.03.2015

Dragahn: Grundstück gründlichst auf Schadstoffe untersuchen

Betrifft: Artikel "Viele Fragen, große Ängste" (EJZ vom 5. Februar)

Es verwundert mich schon einigermaßen, dass ein Gelände, wie im Bericht beschrieben, mit einem Metallzaun eingegrenzt ist. Mir ist nicht bekannt, dass generell Flurstücke wie Wald, Acker oder Wiesen dermaßen eingezäunt sind. Desweiteren bin ich überrascht, wie "gutgläubig" die zuständigen Behörden den Aussagen des Eigentümers Glauben schenken.

Mir ist von etlichen Leuten bekannt, dass man, wenn man einen Versagertypen als Nachbarn hat, mit Leichtigkeit wegen "Umweltgefährdung" angezeigt wird. Es dauert nicht lange, und es schwebt von der Behörde ein Schreiben heran. Da genügt es eben nicht, wenn dann der Eigentümer erklärt, auf seinem Grundstück sei kein Altöl in das Erdreich gesickert. Da ist die Behörde ganz schnell bei Kontrollmaßnahmen auf dem Grundstück. Es ist wohl so, dass eher in den unteren, bedeutungslosen gesellschaftlichen Schichten pingelig etwaigen Umweltschädigungen nachgegangen wird.

Also, ich erwarte, dass dieses im Bericht erwähnte Grundstück gründlichst auf Schadstoffe untersucht und bei Fündigkeit das gesamte Grundstück auf Kosten des Eigentümers ausgetauscht wird. Übrigens, ich habe die technischen Mittel, um zur Not selber das Grundstück zu betreten. Meine technischen Mittel zur Entnahme von Bodenproben in tieferen Schichten reichen allemal.

Bei der Gelegenheit möchte ich darauf verweisen, dass das Schießstandgelände in Grabow eingezäunt ist. Wie mir bekannt ist, wurden auf diesem Gelände vor Jahren Flüssigkeiten von Tanklastern in Gruben entsorgt. Bei genauerer Betrachtung kann man die Lkw-Spuren noch erkennen. Mal sehen, ob bei den Behörden noch irgendwelche Entsorgungsgenehmigungen" auffindbar sind.

Hugo Hager,

Kapern

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