Online: 02.03.2015 - ePaper: 03.03.2015

Moderater Verkehr

Betrifft: Leserbrief "Bahntrasse bringt dem Landkreis keine Vorteile" von Christian Guhl (EJZ vom 24. Februar)

Im Gegensatz zur Langfassung der sogenannten "Hein-Breimeier-Studie" oder selbsternannten Bahnexperten sehen wir es für technisch unmöglich an, auf einer Bahnstrecke Güterzüge im Sieben-Minuten-Takt rollen zu lassen. Der Fahrgast-Rat Wendland setzt sich für einen moderaten Güterverkehr auf der Wendlandbahn an. Einen extrem intensiven Güterverkehr mit 200 täglichen Zügen lehnen wir ab. Das mag Kurt Herzog blauäugig nennen. "König Kurt" sagt aber nur, wogegen er ist. Wo zukünftig der weiter wachsende Güterverkehr rollen soll, hat er uns nicht verraten. Der Fahrgast-Rat hingegen setzt sich wie viele Verkehrs- und Umweltverbände für den Ausbau der vorhandenen Hauptbahnen ein, weil dort der Flächenverbrauch am geringsten ist. Jetzt gilt es abzuwarten, wie in der nächsten Stufe des "Dialogforums Schiene Nord" im April die einzelnen Varianten bewertet werden und ob die "Wendland-Variante" danach überhaupt noch als Gütertrasse infrage kommt. Ich verurteile aber alle Personen, die juristische Schritte oder gar die Einschaltung des Staatsanwaltes androhen, wenn Güterbahnbefürworter schriftlich oder per E-Mail sich zu Wort melden. Zurück zur Sachlichkeit!

Thorsten Hensel, Trebel

Fahrgast-Rat Wendland

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