Online: 11.03.2015 - ePaper: 12.03.2015

Weiterhinabgezockt

Betrifft: Urteil des Bundesgerichtshofes zu Bankgebühren pro Buchungsposten

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil die bei Banken so beliebte Erhebung von Gebühren pro Buchungsposten für unzulässig erklärt, und zwar ab dem 1. Januar 2012. Eine Erstattung der Gebühren muss aber vom Bankkunden eingefordert werden. Das ist noch hinnehmbar, bleibt aber trotzdem ohne Erfolg. Das BGH-Urteil ist deshalb das Papier nicht Wert, auf dem es geschrieben steht; denn der BGH lässt genügend Schlupflöcher und Interpretationsmöglichkeiten für die Banken offen, sodass der Kunde wieder einmal leer ausgeht und weiterhin abgezockt wird. In diesem Zusammenhang erinnere ich auch an die skandalös überzogenen Dispozinsen, auch und gerade wenn man sie im Vergleich zu den aktuellen Sparzinsen stellt.

Dietrich Fürstenhagen,

Trebel

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